Zuwachssparen

Zuwachssparen lohnt sich für jeden, der auf einen bestimmten Zeitraum gesehen sein Geld “vermehren” möchte. Diese Form der Spareinlage garantiert auf die gesamte Laufzeit einen gleich bleibenden Zinssatz, wer sich also für das Zuwachssparen entscheidet, sollte sich Zeit lassen bei der Entscheidung des Anbieters, denn die Konditionen können durchaus sehr unterschiedlich sein.

Die Festsetzung des Zinssatzes kann Vor- und Nachteile haben. Steigen die Zinsen in “wirtschaftlich” guten Zeiten, so merkt der Zuwachssparer davon nichts, bekommt also keinen höheren Zinssatz. In “wirtschaftlichen Krisenzeiten” ist man jedoch auf der sicheren Seite, wenn überall die Zinsen fallen. Ein weiterer Vorteil beim Zuwachssparen ist jedoch auch der Punkt, das die Zinsen von Jahr zu Jahr steigen (in welcher Höhe und wann die Steigung stattfindet, ist jedoch im Voraus schon festgesetzt). So erzielt der Zuwachssparer jedes Jahr eine höhere “angesparte Summe”.

Neben der Entscheidung für den richtigen bzw. besten Anbieter, sollte man sich zudem ausführlich Gedanken über die Höhe der Spareinlage machen. Diese kann während der Laufzeit in der Regel nicht verändert werden und auch Zuzahlungen sind während der Laufzeit nicht möglich. Neben der Höhe der Geldeinlage sowie den Zinsangeboten sollte man sich zudem gut überlegen, auf welchen Zeitraum das Geld gespart werden soll.
Manche Anbieter vergeben höhere Zinsen auf eine relativ kurze Spardauer, andere Anbieter lassen nach einem gewissen Zeitraum die Zinsen wieder auf einen niedrigeren Stand “fallen”.
Ist die vereinbarte Laufzeit vorüber, so geht das Zuwachssparen-Konto in ein normales Spareinlagen-Konto über. Wer nach Ende der Laufzeit an sein Geld möchte, muss also früh genug kündigen, da ansonsten (bei vorzeitiger Auszahlung) Vorschusszinsen anfallen. Kündigungen haben 3 Monate Vorlaufzeit, darum sollte auch hier gut überlegt werden (und zwar schon früh genug) wann das Geld benötigt wird.
Ein weiterer Punkt der nicht unbeachtet bleiben sollte ist die Tatsache Zinserträge – diese sind nämlich nicht steuerfrei. Einen Freistellungsauftrag bei der Bank zu erteilen ist also unbedingt zu empfehlen!